Quittenbaum Kunstauktionen München ist Ihr internationales Auktionshaus für Jugendstil, Art Déco, Design, Murano Glas, Alte Kunst, Moderne sowie Kunst des 20./21. Jahrhunderts sowie Juwelenschmuck, Künstlerschmuck und Autorenschmuck

An vier Terminen im Jahr versteigern wir seit 1998 mit großem Erfolg Möbel, Leuchten und Kunsthandwerk aus den Bereichen Jugendstil und Art Déco. Außerdem bieten wir Design vom Bauhaus über Midcentury, Space Age bis Contemporary Design, Murano Glas, feines Kunsthandwerk, historischen Juwelenschmuck, Autorenschmuck, Künstlerschmuck, Fotografie, Vintage Accessoires sowie moderne und zeitgenössische Kunst an. 

Seit Januar 2024 sind wir mit einer Repräsentanz in Düsseldorf für Kunden im Rheinland bequem erreichbar.

Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-mail, wenn Sie Objekte versteigern lassen oder ersteigern möchten oder lassen Sie Ihre Kunstwerke und Designobjekte unverbindlich und kostenlos von unseren Experten schätzen.

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DESIGN IKONEN ERÖFFNEN DAS AUKTIONSJAHR AM 24. MÄRZ

Mit der Auktion Design eröffnen wir am 24. März das Auktionsjahr 2026. Die etwas mehr als 500 Lose umfassende Offerte spannt einen weiten Bogen des internationalen Designs des 20. Jahrhunderts und vereint ikonische Entwürfe mit Sammlerstücken sowie einer umfangreichen Privatsammlung.

Nach spannungsgeladenen Bietgefechten in unserer vergangenen Highlightauktion ‚Schools of Design‘, freuen wir uns auch in dieser Auktion wieder ein außergewöhnliches Objekt des niederländischen Architekten und Designers Gerrit Rietveld (1888-1964) anbieten zu können. Zum Aufruf kommt die Kinderschubkarre ‚Kruiwagen‘ (Kat.- Nr. 157), dessen Prototyp Rietveld 1923 für den Sohn des Architekten und Mitglied der De Stijl Gruppe J.J.P. Oud (1890-1963) entwarf. Eine Zeichnung der Karre findet sich in einem Brief von Rietveld an Oud vom 5. Oktober 1923. Das hier gezeigte Modell, hergestellt in den 1970er Jahren von Gerard A. van de Groenekan, vereint Buchenholzstäbe und Sperrholz in den Farben Gelb, Rot, Blau, Schwarz und Weiß – eine Kombination, in der Funktion, Form und Spiel in purer Geometrie verschmelzen. Die Schubkarre kommt aus der Sammlung eines deutschen Architekten der mit van de Groenekan gut befreundet war und einige Objekte direkt aus dem Besitz des Schreiners erwerben konnte. Taxiert ist die Schubkarre auf € 12.000 bis 15.000.

MURANO GLAS HIGHLIGHTS AM 25. MÄRZ

Seltene Entwürfe von Ercole Barovier, frühe Ausführungen von Dino Martens und fünf ‚Pulcini‘ von Alessandro Pianon. Wir freuen uns, Ihnen eine Auswahl von 189 Glasobjekten präsentieren zu dürfen, die in den letzten rund 130 Jahre entworfen wruden. Das älteste Objekt ist eine schlanke Vase von Salviati aus dem Jahr 1890, die jüngste Arbeit kommt von Luciano Vistosi, eine großformatige abstrakte Skulptur ‚Manichino aperto‘ aus dem Jahr 2001. Freuen Sie sich auf spannende Werke, die schwerpunktmäßig aus der Zeit zwischen 1925 und 1965 stammen. Dieses Mal finden sich die Highlights vor allem bei Arbeiten von Ercole Barovier und Dino Martens.

Ercole Baroviers Vasen aus der Primavera-Serie von 1929/30 sind ganz große Raritäten. Der Dekor wurde aufgrund der hohen technischen Herausforderung nur sehr kurze Zeit bei der Manufaktur Fratelli Barovier gefertigt. Objekte aus dieser Serie tauchen nur äußerst selten auf und haben in den letzten Jahren die mit Abstand höchsten Preise auf dem Sektor Murano-Glas erzielt – sechsstellige Zuschläge waren keine Seltenheit. Die in der Auktion angebotene Vase in Kugelform im typischen craquelierten Milchglas mit schwarzen Applikationen ist in tadellosem Erhaltungszustand und auf € 60.000 – 90.000 taxiert.

FACETTENREICHES ANGEBOT VON KUNST UM 1900 BIS HIN ZU MODERNEN UND ZEITGENÖSSISCHEN POSITIONEN

Bronzen, Gemälde, Zeichnungen und Graphiken vereinen sich zu einem abwechslungsreichen Spektrum, das sowohl Qualität als auch stilistische Vielfalt bietet. Einen besonderen Akzent setzt dabei ein eindrucksvolles Werk der Jahrhundertwende: Mit dem großformatigen Damenportrait (Schätzpreis EUR 60.000 – 80.000) ist ein museal wirkendes Gemälde von Leo Putz vertreten. Die stehende junge Frau im knöchellangen, dunkelgrünen Kleid erscheint in ruhiger, gefasster Haltung und bestimmt mit klarer Präsenz den Bildraum. Das 1908 entstandene Gemälde fällt in eine Phase, in der sich Leo Putz vom dekorativen Jugendstil zu einer freieren, malerisch gelockerten Auffassung entwickelte. Als Mitglied der Münchner Secession verband er elegante Linienführung mit einer zunehmend flächigen, modernen Bildgestaltung. Das Porträt steht exemplarisch für sein wiederkehrendes Interesse an der zeitgenössischen Frau als selbstbewusstem Bildmotiv. Die ausgeprägte Vertikalität des Formats und die klar gegen den hellen Hintergrund gesetzte Silhouette verleihen dem Gemälde eine besondere Prägnanz, der Verwendung des breiten Pinselstrichs bleibt Putz bis in die 1920er Jahre treu.

Weitere Werke in unserer Offerte aus verschiedenen Gattungen stammen von Franz von Stuck, Pablo Picasso, Fritz Köthe, Frank Stella, Cy Twombly und vielen mehr.


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Quittenbaum erzielt Auktionsrekorde
in den Sparten
Jugendstil, Art Déco, Design und Murano Glas