Über Uns

Seit seiner Gründung im Jahre 1998 präsentiert Quittenbaum Kunstauktionen GmbH Angewandte Kunst, Design und Moderne Kunst aus der Zeit von 1880 bis zur Gegenwart.

Askan Quittenbaum

In rund acht Auktionen jährlich offeriert das Unternehmen mit Sitz in München einem internationalen Publikum Möbel, Glas, Keramik, Schmuck Silber, Gemälde und Grafik von 1880 bis in die Gegenwart. Die besondere Expertise des Hauses in den Bereichen Jugendstil, Design, Murano-Glas, Afrikanische Kunst und Moderne Kunst hat Quittenbaum seit jeher zu einem Forum für passionierte Sammler und Spezialisten gemacht.

Jugendstil - Art Deco Besonders erfolgreich versteigert Quittenbaum in zwei großen Jugendstil-Auktionen jährlich französische Glaskunst. Preisrekorde erzielte das Haus in jüngster Zeit mit seltenen Gläsern von Emile Gallé, Daum Frères und aus der Manufaktur Lötz Wwe. Außer Konkurrenz – auch im internationalen  Vergleich - sind die Ergebnisse, die Quittenbaum für Entwürfe des großen Architekten und Entwerfers Henry van de Velde in den vergangen Jahren erzielen konnte. Im Mai 2016 wurde ein 54-teiliges ‚Peitschenhieb’-Service für € 180.000 (netto) verkauft. Im Dezember 2016 wurde ein 28-teiliges Service für € 120.000 (netto) zugeschlagen.

Design und Murano Glas In drei Designauktionen pro Jahr greift Quittenbaum neben den regelmäßig im Frühjahr und Spätsommer wiederkehrenden Versteigerungen internationaler Designklassiker immer wieder spannende Spezialthemen der Designgeschichte heraus. In der Vergangenheit standen das Bauhaus, Italienisches Design, Skandinavien, Design made in Germany’ und 'Design meets Movie' mit vielen aus Kinofilmen bekannten Möbeln und Leuchten auf dem Programm. Höchste Zuschläge erzielten jüngst Möbel von Alvar Aalto, Piero Fornasetti und Gino Sarfatti. 

Besonders bedeutende Objekte der Designgesichte präsentiert Quittenbaum regelmäßig am Jahresende in einer ‚Highlight-Auktion’.

Zwei Mal jährlich versteigert unser Haus Murano Glas, das sich gerade in jüngster Zeit zu einem sehr gefragten Sammlergebiet entwickelt hat - im Februar 2017 wurden 75% der Offerte zugeschlagen. Askan Quittenbaum legte zu den Klassikern des italienischen Glasdesigns eine umfassende Publikation vor, die 2012 im DuMont-Verlag erschienen ist.

Moderne Kunst 2015 und 2016 gehörten die Künstlerpostkarten von Karl Schmidt-Rottluff und Ernst Ludwig Kirchner zu den Highlights unserer Kunstofferte, in der zweimal im Jahr Werke der klassischen Moderne und zeitgenössische Arbeiten dominieren.   Eine besondere Expertise kann das Haus in Bezug auf die Durchführung von Versteigerungen ganzer Sammlungen aufweisen. 2014 offerierte Quittenbaum das von Richard Riemerschmid entworfene Haus ‚Brigitte', das mit Möbeln, Lampen, Objekten und Gemälden des bedeutenden Jugendstilkünstlers ausgestattet war. 2015 und 2016 kamen bedeutende Kunstwerke und Objekte aus dem Nachlass der Expressionismus-Sammlerin Dr. Elsa Hopf zur Versteigerung. 

Gründung Die Geschichte der Kunsthandlung reicht zurück in das Jahr 1956, in dem Ellen Piper Quittenbaum, die Mutter des heutigen Geschäftsführers Askan Quittenbaum, in Düsseldorf eine Galerie für Afrikanische Kunst eröffnete. 1968 gründete sie in Hamburg eine Galerie für Schmuck, Jugendstil-Glas und Antiquitäten. 1992 stieg Askan Quittenbaum in das Geschäft ein, und gemeinsam führten sie in Hamburg-Blankenese die Galerie Quittenbaum mit den Schwerpunkten Art Déco, Design und Murano-Glas. 1998 wurde schließlich der Firmensitz nach München verlegt, und am 11. Mai jenes Jahres wurde die erste Jugendstil-Auktion abgehalten. Im Jahr darauf folgte eine rund 400 Objekte umfassende Bauhaus-Auktion, die den Grundstein zur Spezialisierung des Hauses auf Modernes Design.