Auktion 179C
Moderne Kunst
15. Oktober 2025 um 17:00 MESZ
Katalog
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Download Im Auktionskatalog online blätternUnsere Auktion Moderne Kunst im zweiten Halbjahr 2025 hat besonders erfreuliche Ergebnisse erzielt!
Absolutes Highlight und Rekordbrecher war dabei die Integration 'Sphärische Hohlspiegelwand' von Adolf Luther, die im Rahmen eines Privatauftrags Anfang der 1970er Jahre ausgeführt wurde. Das Werk diente in der Münchner Privatwohnung als raumteilende Installation und war integraler Bestandteil der Architektur – ganz im Sinne von Luthers Vorstellung, Kunst und Raum zu einer Einheit zu verschmelzen. Es ging dem Künstler darum, die Wahrnehmung der Betrachter zu öffnen und ihn mit den Phänomenen des Lichts in unmittelbaren Kontakt zu bringen. Begleitet wurde die Hohlspiegelwand von einem Zertifikat der Adolf Luther Stiftung. Auch der sehr gute Erhaltungszustand steigerte die Attraktivität dieses einmaligen Objekts. Nach einem langen und spannenden Bietergefecht ging die Spiegelwand für einen Zuschlag von EUR 80.000 in einen anderen Besitz über und übertraf den unteren Schätzpreis somit um das Doppelte.
Die Abstrakte Komposition des bulgarischen Malers Stoyan Tsanev hat im Vorfeld der Auktion bereits reges Interesse erfahren. Das großformatige Acrylgemälde aus deutschem Privatbesitz erreichte mit einem Zuschlag EUR 10.000 das Fünffache des unteren Schätzpreises und sorgte für Spannung im Saal.
Ein weiteres Top-Ergebnis konnte unser Haus für die Plot/Maschinenzeichnung in Tusche des Stuttgarter Künstlers Frieder Nake realisieren. Bei der Arbeit handelt es sich um eine sehr frühe computergenerierte Graphik, welche letztendlich für EUR 6.500 zugeschlagen wurde.
Im Bereich der Klassischen Moderne sind die Verkäufe von Pablo Picassos 'Scène d’interieur' mit einem Ergebnis von EUR 6.000 und Man Rays Tuschezeichnung einer abstrahierten Figur mit EUR 5.500 hervorzuheben.
'Spirals and Forms' ist der Name einer Farblithographie von Alexander Calder. Bei unserem versteigerten Blatt handelt es sich um einen Künstlerprobedruck, der neben der gewöhnlichen Edition von 125 Exemplaren gedruckt wurde. Das Blatt erreichte mit EUR 4.800 mehr als das Doppelte des unteren Schätzpreises.
Wir bedanken uns für die rege Teilnahme an der Auktion und freuen uns bereits auf den nächsten Termin im März 2026, für den wir gerne Einlieferungen entgegennehmen.