Auktion 179A

Design

14. Oktober 2025 um 15:00 MESZ


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Rund 440 Positionen werden am 14. Oktober in unserer Design-Auktion versteigert. Das umfangreiche Angebot bildet das gesamte 20. Jahrhundert ab, wartet aber auch mit spannenden zeitgenössischen Entwürfen auf.

Zu den Eyecatchern der Auktion gehört Bernard Rancillacs leuchtend rot lackierter ‚Elephant Chair‘, Pop Art pur. Der Entwurf ist datiert in die Mitte der Sechzigerjahre. Michel Roudillon legte die spektakuläre Sitzskulptur erneut 1985 auf. Unser Exemplar gehört zu dieser zweiten Edition und weist die Bezeichnung 17/100 auf und wird zu einem Schätzpreis von 5.500 bis 6.500 € angeboten. In das selbe Jahr 1966 datieren die Space Age Sessel des italienischen Designers Fabio Lenci für Comfort Line (Schätzpreis 5.000 - 6.000 €), gefertigt aus Glas mit braunen Lederpolsterungen. Nicht minder sehenswert ist Ettore Sottsass beliebter Social Media Star, der ‚Ultrafragola‘-Spiegel, der mit geschätzten 7.000 - 9.000 € ins Rennen geht. Popig geht es weiter mit Verner Pantons Liege mit Ottoman aus der Serie 'Welle', 1969/70 mit dem originalen Stoffbezug in einem leuchtenden Violett.

Bauhaus-Liebhaber werden sich über das Schachspiel ‚XVI‘ (1924) von Josef Hartwig freuen, das in der originalen Schachtel erhalten ist (Schätzpreis 9.000 - 10.000 €). Von den Ideen des Bauhauses inspiriert, schuf Jindrich Halabala gut durchdachte Stahlrohrmöbel für die UP-Werke. Wir bieten den Freischwinger ‚H-80‘ mit einem roten Eisengarnbezug mit einem Startpreis von € 1.600 an. Michaela Bosewitz betont in ihrem Buch über teschechische Stahlrohrmöbel, dass Halabala als einer der wenigen für die Konstruktion das Prinzip der doppelten Federung nutzte, um dadruch das Gefühl des Fallens nach hinten zu elminieren.

Neben der starken Präsenz von Design der Sixties und Seventies sind auch die Achtzigerjahre mit spannenden Werken vertreten. Hier sticht Herman Waldenburgs Unikat ‚Schleudersitz‘ (1984/85) heraus. Nur fünf bis sechs Exemplare wurden insgesamt gefertigt; das in der Auktion angebotene Exemplar ist das einzige das mit einem Quintettblech als Bodenplatte hergestellt wurde.

Ingo Maurer ist prominent vertreten mit der luftigen Papier-Deckenleuchte ‚Oh Mei Ma - silber‘ (1993) sowie der Deckenleuchte ‚Niju-Ichi‘ aus der ‚Uchiwa‘-Serie aus den 1970er Jahren, bestehend aus 32 Fächern, so dass von dieser schwebenden Skulptur ein wunderbar gedämpftes Licht ausgeht.

Skandinavisches Design ist vertreten mit Alvar Aalto, Josef Frank, Finn Juhl, Eero Saarinen und Poul Kjaerholm.