Auktion 181C
Moderne Kunst
25. März 2026 um 18:00 MEZ
Ende des Nachverkaufs
24. April 2026
Unsere erste Auktion der Moderne Kunst im Jahr 2026 erzielte äußerst erfreuliche Ergebnisse und markierte einen starken Start in die neue Auktionssaison!
Das absolute Highlight war die Bronzeskulptur 'Reitende Amazone' von Franz von Stuck, die einen beeindruckenden Zuschlag von EUR 44.000 erzielte. Diese eindrucksvolle Darstellung der Amazone, einem zeitlosen Symbol für Stärke und mythologischen Heldenmut, verdeutlicht die unverwechselbare Synthese des Künstlers aus Jugendstil, Symbolismus und klassischer Formensprache, die sich in der kraftvollen Körpermodellierung und der zugleich stilisierten Linienführung manifestiert.
Ein weiteres außergewöhnliches Ergebnis erzielte der Krug 'Femme du Barbu' von Picasso. Nach einem intensiven und hart umkämpften Bieterwettstreit wurde das 1953 datierte Werk aus der Madoura-Edition für EUR 36.000 verkauft, wodurch der untere Schätzpreis verdoppelt und die anhaltende Nachfrage nach Picassos innovativen Keramikarbeiten unterstrichen wurde.
Der bulgarische Maler Stoyan Tsanev bestätigte erneut seine starke Marktpräsenz. Zwei abstrakte Kompositionen aus dem Jahr 1998 stießen auf großes Interesse und lösten einen spannenden Bieterwettstreit aus. Sie erzielten EUR 10.000 bzw. EUR 9.500, ein Ergebnis, das die Schätzpreise weit überschritt, ähnlich wie das bemerkenswerte Ergebnis, das bereits bei unserer Auktion der Moderne Kunst im Oktober 2025 zu verzeichnen war.
Ebenso begehrt war das Portfolio ]'Modulation'](https://www.quittenbaum.de/de/auktionen/moderne-kunst/181C/suche/rupprecht-geigerfred-jahn-edition-x-publ-portfolio-modulation-1969-142502/) von Rupprecht Geiger. Die Serie von zehn Farbserigraphien wurde für EUR 9.000 zugeschlagen, was einer Verdopplung des unteren Schätzpreises entspricht und die anhaltende Wertschätzung für Geigers Auseinandersetzung mit Farbe und Form widerspiegelt.
Conrad Felixmüllers Selbstportrait erzielte EUR 4.000 und verdoppelte damit den Aufrufpreis. Die zarte Kaltnadelradierung aus dem Jahr 1915 beeindruckt Sammler durch ihre expressive Intensität und Seltenheit.
Auch das Ergebnis für 'ZUR IV' von Eduardo Chillida fiel überraschend hoch aus. Der Bieterwettstreit um das Werk endete bei EUR 1.400, fast dem Fünffachen des Aufrufpreises.
Wir möchten uns bei allen Bietern für ihre aktive Teilnahme und die lebhaften Gebote während der gesamten Auktion bedanken.
Der Nachverkauf läuft noch bis zum 24. April 2026, und wir freuen uns darauf, Sie bei der nächsten Auktion der Moderne Kunst im Oktober 2026 wieder begrüßen zu dürfen, für die wir gerne Einlieferungen entgegennehmen.