Auktion 156D

Extravaganz in Natur und Tanz - eine Privatsammlung
Figürliche Keramik und Glas

10. Juni 2021 um 15:00

Ende des Nachverkaufs
09. Juli 2021


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Extravaganz in Natur und Tanz - eine Privatsammlung
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Die Auktionswoche endete mit einem sensationellen Erfolg. Die Privatsammlung ‚Extravaganz in Natur und Tanz‘ konnte zu über drei Vierteln mit beachtlichen Preissteigerungen verkauft werden.

Das Kapitel von 30 Gläsern aus der Sammlung konnte restlos abgesetzt werden, die Schätzpreise wurden dabei sogar noch übertroffen. Emile Gallé Vase ‚Narcisses‘ von 1902-04 erbrachte hier die größte Steigerung von EUR 700 auf EUR 1.700 und wurde der glücklichen Gewinnerin im Saal sogleich mitgegeben (Los 680).

Die höchste Preissteigerung unter den Keramikfiguren erfuhren die Objekte des Österreichers Eduard Klablena, von dem alle sechs Frauenfiguren an neue Besitzer übergingen. Die ‚Modedame‘ von 1913 wurde dabei unerbittlich umkämpft und so von EUR 600 auf EUR 6.700 hochgesteigert (Los 839).

Schon im Vorfeld war das Interesse an den Werken der KPM Meissen und an den beschwingten Tänzerinnen der Wiener Manufaktur Friedrich Goldscheider sehr hoch gewesen, der Trend setzte sich auch während der Auktion fort: Bei Meissen waren es die ‚Dame im Reitkostüm mit Windhund‘ von Rudolf Hentschel und Alfred Königs ‚Dame mit Schirm’ - eindrucksvoll durch ihren großen fantasievollen Hut - die nach eifrigen Bietgefechten von jeweils EUR 1.200 auf EUR 4.200 stiegen (Lose 741, 742). Eine ungewöhnliche Kaminuhr ‚Uhrgehäuse mit Mädchen als Zukunft, zwei Kinder als Tag und Nacht‘, 1901-04, ging, ebenfalls heiß umkämpft, für EUR 5.000 in eine deutsche Privatsammlung. Bei Goldscheider waren es die ‚Tänzerin in Federkostüm‘ von Paul Philippe, die von EUR 1.500 - EUR 4.000 gesteigert wurde und Stephan Dakons ‚Turteltauben‘, für die zwei der Dolly-Sisters Modell standen. Bei EUR 1.500 aufgerufen, fiel der Hammer erst bei EUR 4.900.