Auktion 157A

Bauhaus 102
Deutsches Design

29. Juni 2021 um 15:00

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Vorbesichtigung
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25. Juni 2021 10:00 - 18:00
26. Juni 2021 13:00 - 17:00
27. Juni 2021 13:00 - 17:00
28. Juni 2021 10:00 - 18:00


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Bauhaus 102
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Vorbericht

Die Quittenbäume blühen, die Biergärten sind geöffnet, der Sommer naht und somit die jährliche Auktion mit Bauhaus-Objekten und Deutschem Design bei Quittenbaum Kunstauktionen in München.

Möbelobjekte des berühmten Architekten und Entwerfers Marcel Breuer sind heiß begehrt; ein früher, vernickelter 'B 33' Stahlrohrklassiker mit original Eisengarnbezug (€ 2.200 - 3.000 - um 1927), das seltene 'B 22' Regal mit früher Thonet Plakette (€ 5.000 - 6.000 - 1928), der komfortable Armlehnsessel 'B 35' mit rotem Originalbezug (€ € 2.200 - 3.000 - um 1928) lassen die Sammlerherzen höher schlagen. Das Spitzenlos zum Erzielen der Sammler-Glückseligkeit ist jedoch Breuers erste Version des Lattenstuhls 'ti 1a', mit Beinen aus Vierkanthölzern mit quadratischem Grundriss, noch aus der Bauhaus Werkstatt in Weimar, um 1924 (€ 40.000 - 60.000).

Für Freunde des gepflegten Spieleabends auch in dieser Auktion zu haben: ein seltenes Schachspiel 'XVI', 1924 von Josef Hartwig entworfen, in der mit 'Bauhaus Dessau’ gestempelten Holzbox (€ 9.000 - 12.000).

Einzigartig ist das Canapé aus der Feder von Friedl Dicker und Franz Singer. Wohl ursprünglich in den 1920er Jahren für F. Dickers eigene Wohnung entworfen, gelangte das Einzelstück in den Besitz einer befreundeten Familie aus dessen Nachlass es dann über die Erben in den deutschen Kunsthandel gelangte. Ein zugehöriger Sessel befindet sich in der Sammlung des MAK Wien. (€ 18.000 - 22.000)

Spannende Stahlrohrmöbel von Erich Dieckmann wurden bereits des öfteren bei uns versteigert, ein frühes, besonders rares Küchenmöbel jedoch noch nie: der 'Küchenmittelschrank mit Seitenbesenschrank und Seitentopfschrank' aus der Typenmöbelserie, 1928 ist sicher auch im Kontext der berühmten Frankfurter Küche (Margarethe Schütte-Lihotzki, 1926) zu sehen; ein Sammelobjekt ganz besonderer, musealer Güte. Dieses Exemplar stammt ursprünglich aus dem Haushalt Anna Wagenfeld, der Witwe Wilhelm Wagenfelds. (€ 22.000 - 30.000).