Biografie
Nathalie Du Pasquier wuchs in einer Familie mit starken Verbindungen zur Kunstgeschichte auf. Zwischen 1975 und 1977 unternahm sie ausgiebige Reisen nach Westafrika, eine Erfahrung, die ihre visuelle Sensibilität tiefgreifend prägte. 1979 zog sie nach Mailand, wo sie 1981 auf Einladung von Ettore Sottsass Gründungsmitglied der Memphis-Gruppe wurde. Als autodidaktische Designerin leistete sie einen entscheidenden Beitrag zum Memphis-Stil und entwarf Stoffe, Kunststofflaminate, Teppiche und Möbel, die sich durch dekorative Oberflächen und leuchtende Farben auszeichneten. Nach der Auflösung der Gruppe im Jahr 1987 widmete sie sich vor allem der Malerei, mit der sie 1985 begonnen hatte, und entwickelte eine künstlerische Sprache, die auch Skulptur, Zeichnung, Keramik und Bücher umfasst und die Beziehung zwischen Figuration und Abstraktion sowie zwischen Zwei- und Dreidimensionalität erforscht. Ihre Werke wurden in zahlreichen internationalen Galerien und Institutionen ausgestellt, darunter die Pace Gallery, das Camden Arts Centre in London, die Kunsthalle Wien und die Kunsthalle Lissabon. Im Jahr 2022 widmete ihr das Museo d'Arte Contemporanea in Rom eine Einzelausstellung mit dem Titel „Campo di Marte“.
Objekte von Nathalie Du Pasquier
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Nathalie Du Pasquier Memphis, Mailand / Milan
Beistelltisch 'Bombay', 1986 (Entwurf)
Zuschlag: 1.600 €
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Nathalie Du Pasquier, Ettore Sottsass, George J. Sowden Memphis, Mailand
Fünf Krawatten, Fliege, Tuch, 1980er Jahre
Zuschlag: 700 €
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Nathalie Du Pasquier, Ettore Sottsass, George J. Sowden Memphis, Mailand
22 Krawatten, Einstecktuch, Fliege, 1980er Jahre
Zuschlag: 800 €
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