Auktion 162A

Lalique only

10. Mai 2022 um 15:00 MESZ


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Wir freuen uns sehr über den regen Zuspruch, den wir für unser hochkarätiges Angebot aus der Zeit des Jugendstils und des Art Deco Anfang Mai erhielten.

Die kleine, aber feine Auswahl an Werken der Glasmanufaktur René Lalique konnte am ersten Auktionstag fast zur Hälfte verkauft werden, die meisten Lose bestätigten dabei ihre Schätzpreise.

Traditionell führte am Dienstag das französische Glas die Offerte des Hauptkatalogs an. Hier wurden einige Positionen erbittert umkämpft. Eine seltene Vase ‚Campanules‘, um 1910 von Daum Frères, ging nach heißem Gefecht erst für EUR 6.000 in eine japanische Sammlung (Los 109). Aufgerufen wurde sie bei EUR 2.500. Eine bedeutende Tischleuchte ‚Oiseaux‘ von Ernest-Marius Sabino war günstig mit EUR 800 bewertet worden und erst bei EUR 3.300 zugeschlagen. Sie geht nun nach Belgien (Los 196). Eine sehr rare Deckenampel von Johann Lötz Wwe., 1901, war ebenfalls höchst beliebt und stieg von EUR 2.500 auf EUR 4.200 (Los 236). Sie wird im Münchner Raum bleiben. Highlight der Auktion war jedoch eine wunderbar erhaltene ‚Dragonfly‘-Tischleuchte von Louis C. Tiffany. Jahrzehntelang Teil einer deutschen Privatsammlung, kehrt sie nun für einen Zuschlag von EUR 45.000 nach USA zurück (Los 277).

Am Mittwoch dominierten Bronzefiguren und Möbel das Geschehen. Roland Paris’ seltene Figur ‚Satanella‘, zeigt eine junge, maskierte Tänzerin, die von einer übergroßen Mephisto-Figur überschattet wird. Sie faszinierte einen Schweizer Kunden so sehr, dass er gleich EUR 15.500 für die bei günstigen EUR 2.000 aufgerufenen Skulptur bewilligte (Los 303). Werke des Österreichers Bruno Zach werden ungebrochen nachgefragt. Seine große Damenfigur mit Reitgerte geht für stolze EUR 22.000 in die selbe Sammlung (Los 313). Besonders erfreulich war das Interesse an Möbelstücken aus Frankreich. Mehr als die Hälfte der Möbel von Emile Gallé konnte verkauft werden. Besonders stach hier der höchst seltene Salontisch ‚Libellules‘ von 1900 heraus. Der aufwendig gearbeitete und intarsierte Tisch mit Libellen als Beinen stammte aus einer deutschen Privatsammlung und geht nun für EUR 28.000 an eine andere Sammlung über (Los 325). Der Tisch ‚Sagittaires’, von Louis Majorelle, für den Salon des Industries du Mobiliar in Paris 1905 entworfen, war noch nie auf dem Markt gesehen worden. Eine deutsche Sammlerin sicherte sich das außergewöhnliche Stück für EUR 70.000 (Los 336). Auch die beiden, in den zwanziger Jahren noch nicht als Standard vorhandenen, Verkleidungen für Zentralheizungen von Edgar Brandt wurden von EUR 8.000 auf EUR 23.000 hochgesteigert (Los 321).

Sichern Sie sich jetzt eines der außergewöhnlichen Stücke! Der Nachverkauf für die Auktionen endet am 11. Juni 2022.