Los: 71

Max Bill; Hans Gugelot; Paul Hildinger, Ulm
'Ulmer Hocker', 1953

H. 45 x 40 x 29,5 cm.
Paul Hildinger, HfG, Ulm, 1954.
Fichten- und Buchenholz, gesteckt und verleimt.

Provenienz: Nachlass Hans Gugelot; Familienbesitz Familie Gugelot. Mit Bestätigungsbrief von Guus Gugelot.

Zuschlag: 2.500 €

133A - Bauhaus - Deutsches Design
27. Juni 2017 um 15:00 MEZ

Literatur:

Der als Sitzmöbel, Beistelltisch, Regal und Tragebehälter einsetzbare Ulmer Hocker wurde von Max Bill gemeinsam mit Hans Gugelot und dem Werkstattmeister Paul Hildinger entworfen.

"Zwei senkrechte Bretter, ein waagerechtes, die drei fest verzahnt, von einem runden Holzstab unten zusammengehalten", so beschrieb Bernhard Rübenach in seinem Radioessay "der rechte winkel von ulm" das Konstruktionsprinzip des Hockers. Der Ulmer Hocker ist Sitz, Beistelltisch, Regal und Tablett in einem. Er diente zur Erstausstattung der Hochschule in Seminar-, Ess- und Wohnräumen und wurde zum Symbol der Ulmer Hochschule. Schweizer Möbel und Interieurs S. 367.