Luise (Lilja) Busse

1897 Moskau  – 1958 Berlin


Die als Kind deutscher Eltern in Moskau geborene Künstlerin studierte in München bei Emil Preetorius und in Berlin bei Lovis Corinth, Willy Jaeckel und Eugen Spiro. Aus wohlhabendem Hause stammend, konnte sie mehrere Jahre im Ausland leben, vor allem in Russland und Spanien, wo mehrere ihrer Werke entstanden. Zurück in Berlin arbeitete sie hauptberuflich als Portraitmalerin. Das Vermögen der Familie scheint Ende der Dreißiger Jahre weitgehend aufgebraucht worden zu sein, die Aufträge für Portraits blieben aus. So arbeitete sie spätestens seit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zwei Jahre für die Wehrmacht als Dolmetscherin und Übersetzerin für Russisch, Spanisch und Italienisch, danach freiberuflich. Obwohl sie, vor und nach dem Krieg, bis zu ihrem Tode in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten war, bleibt der Erfolg aus und sie stirbt 1958 mit 63 Jahren verarmt in Berlin.

Ausstellungen (Auswahl): 1921 Große Berliner Kunstausstellung, Abteilung der Freien Secession 1922 Juryfreie Kunstschau Berlin 1929 Frühjahrsausstellung des Vereins der Künstlerinnen zu Berlin. 1938 Ibero-Amerikanisches-Institut Berlin. 1951 Ausstellung des Kunstamtes Steglitz. Quelle: http://lilia-busse.de/vita/index.html


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