Los: 22

Marianne Ahlfeld-Heymann
Maske, 1931

Marianne Ahlfeld-Heymann

22,6 x 14,3 cm. Geschnitztes Holz. Bez.: Marianne Heymann, MH, Juni 1931.

Zuschlag: 2.000 €

151A - Bauhaus 101 und die Sammlung Florian Hufnagl
23. Juni 2020 um 15:00

Literatur:

Marianne Ahlfeld-Heymann besuchte, wie ihre Cousine Margarete Heymann-Loebenstein, das Bauhaus in Weimar. 1923 schrieb sie sich dort in der Holzbildhauerei und der Bühnenwerkstatt ein. Als das Bauhaus nach Dessau umzog, kehrte sie in ihre Heimatstadt Köln zurück und schuf Masken, Handpuppen für ein Kölner Puppentheater und wurde ans Nationaltheater Mannheim und die Kölner Oper berufen, um dort Bühnenbilder und Kostüme zu gestalten. Schon 1933 emigrierte sie nach Frankreich. 1940 wurde Sie von der deutschen Besatzungsmacht in ein Lager verschleppt, konnte jedoch fliehen und überlebte. Sie starb 2003 mit 98 Jahren in Israel. https://www.portalkunstgeschichte.de/meldung/100_jahre_bauhaus_im_westen__zum_beispiel_koeln__zum_beispiel_krefeld-8495.html