Willkommen bei Quittenbaum Kunstauktionen - Ihr Auktionshaus in München

Auktionen sind unsere Leidenschaft. Das 20. Jahrhundert ist unser Spezialgebiet. Wir versteigern Objekte aus den Bereichen Jugendstil, Art Déco, Design vom Bauhaus bis contemporary, Murano Glas, Kunsthandwerk, Schmuck, Autorenschmuck, Fotografie, moderne und zeitgenössische Kunst. Unsere Experten stehen Ihnen bei Fragen rund um die Themen Kaufen und Verkaufen von Kunstwerken im Rahmen unserer Auktionen jederzeit zur Verfügung. Die Bewertung Ihrer Sammlungsobjekte bieten wir Ihnen unverbindlich und kostenlos an.

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Auktion '100 Jahre Bauhaus' - 25. Juni 2019

Auktion '100 Jahre Bauhaus' - 25. Juni 2019

Als ein auf Design des 20. Jahrhunderts spezialisiertes Auktionshaus nehmen auch wir die Gelegenheit mit Freuden wahr, das Bauhaus-Jubiläum mit einer Auktion zu feiern. Rund 180 Lose kommen unter dem Titel ‚100 Jahre Bauhaus’ am 25. Juni zur Versteigerung - darunter viele Möbel und Objekte aus der Bauhaus-Zeit, aber auch spätere Entwürfe, die ganz unverkennbar unter dem Einfluss der am Bauhaus entwickelten gestalterischen Ideen entstanden sind.

Eine Ikone, die wie kaum ein anderer Entwurf die Prinzipien des Bauhauses verkörpert ist Marcel Breuers Lattenstuhl ‚ti 1a‘ (1924). Bereits 1922, während seiner Studienjahre am Bauhaus Weimar, versuchte sich Breuer an seiner ersten Version des Lattenstuhls, wohl inspiriert durch die Möbelentwürfe und Lehren der De Stijl-Bewegung. Was Breuer nun entwickelte, war das Skelett eine Armlehnstuhls, ein Gestell aus Holzlatten gleicher Stärke und minimaler Stoffbespannung, das trotz einfacher Mittel maximale Stabilität und Komfort bieten sollte. Zwischen 1924 und 1925 wurden vermutlich nur 26 Exemplare angefertigt. Das von Quittenbaum angebotene Exemplar stammt aus dem Haushalt eines deutschen Architekten und war seit den 1920er Jahren im Familienbesitz. Der Stoffbezug wurde vermutlich erneuert; als ein Highlight der Auktion wird er mit einem Schätzpreis von € 35.000 - 45.000 aufgerufen. Eine weitere Rarität ist auch Breuers Stahlrohr-Klubsessel ‚B4‘ (2. Version von 1927), der mit seiner roten Lackierung besonders ins Auge fällt. In der Reihe der von Breuer entworfenen Stahlrohrsessel nimmt er eine besondere Stellung ein, da er die konstruktiven Vorzüge des ‚Wassily‘ Armlehnstuhls zeigt, aber platzsparend verstaut werden konnte.

Viele Objekte der Auktion dokumentieren die wichtigsten Werkstätten des Bauhauses sowie die Etappen seiner Entwicklung: Aus der Frühzeit stammt Oskar Schlemmers ‚Gliederpuppe‘ (1922, SP € 20.000 - 30.000), ein experimentelles Spielzeug, das zugleich das konstante Interesse des Malers, Bildhauers und Bühnenkünstlers am Thema der menschlichen Bewegung im Raum zeigt. Von Schlemmer bieten wir außerdem eine interessante 1941 datierte Postkarte an seinen Freund Helmut Baumann mit einer aquarellierten Tuschzeichnung und einem vermutlich verschlüsselten Text aus einer Privatsammlung an (SP 40.000 - 50.000). Ebenfalls aus der Hand des Künstlers stammt eine Notizblattzeichnung, die aufgrund ähnlicher Studien um 1931 datiert wird und zu einer Taxe von 25.000 - 30.000 aufgerufen wird.

Zu den Klassikern zählt auch Josef Hartwigs Bauhaus-Schachspiel XVI (1924), das mit einer bisher unbekannten Variante eines klappbaren Spielbretts angeboten wird, das genau in den Spielkarton passt (€ 15.000 - 20.000). Von Wilhelm Wagenfeld präsentiert Quittenbaum die Tischleuchte Typ 2, entworfen 1925/26, die zu geschätzten € 50.000 - 60.000 im Katalog erscheint. Der Erhaltungszustand der Leuchte ist insgesamt sehr gut, die Bespannung des Schirmes (ehemals Pergament) ist im Laufe der Jahrzehnte mit Stoff erneuert worden.

Weitere spannende Bauhaus-Entwürfe in der Auktion stammen von Ludwig Mies van der Rohe, Hannes Meyer, Christian Dell, Gerhard Marcks und Marianne Brandt.

Wie kaum ein anderer Designer trug Max Bill mit der Gründung der Hochschule für Gestaltung in Ulm dazu bei, den Bauhaus-Gedanken fortleben zu lassen. Zwei Jahre hatte er am Bauhaus studiert - Jahre, die prägend waren. Im Angebot sind sein Tisch ‚quadratrund’ (1949, SP 3.500 - 4.500) sowie zwei Ulmer Hocker (1953), die zu geschätzten 2.000 - 3.000 aufgerufen werden. Von dem Bauhaus-Schüler Herbert Hirche bietet Quittenbaum den 1956 entworfenen Barwagen an, der an minimalistischer Eleganz nicht zu übertreffen ist (SP 900 - 1.200).

Auktion 'Design' - 26. Juni 2019

Auktion 'Design' - 26. Juni 2019

Zu der Auktion zu Internationalem Design am 26. Juni kommt hochkarätiges Design aus einem ganzen Jahrhundert zum Aufruf.

Gleich zu Beginn wird eine Reihe von Möbeln des italienischen Designers Ettore Zaccari angeboten: Die Anrichte, der Sofatisch, das Regal sowie die beiden Armlehnstühle stechen durch die orientalisierende Fassung in weiß auf dem schwarz lackierten Grund besonders hervor (Kat.-Nr. 185-188). Anders als seine Mailänder Zeitgenossen, verzichtet Ettore Zaccari in den 1910er Jahren auf verspielte Elemente wie Drechselarbeiten, Elfenbeinintarsien und Pergamentelemente. Die von ihm entworfenen Möbel sind robust und dennoch dekorativ, mit seinen orientalisierenden Dekorationen traf er genau den Geschmack der Mailänder Gesellschaft und ist damals wie heute gleichermaßen bei Sammlern begehrt.

Ein besonders seltenes Objekt, das mit Sicherheit die Aufmersamkeit die Aufmerksamkeit von Liebhabern des 80er Jahre Designs auf sich ziehen wird, ist der Schreibtisch ‚Diapason' von Marzio Cecchi (Kat.-Nr. 426) der mit € 8.000 zum Aufruf kommt. Ebenso der aus dickem Filz gemachte Sessel 'I feltri’ von 1986/87 von Gaetano Pesce (Kat.-Nr. 228; Aufrufpreis € 1.800) bei welchem der robuste untere Teil mit wärmehärtendem Harz imprägniert ist. Die Sitzfläche ist an der Struktur mit Hanfseilen befestigt, die auch den oberen Teil der Sitzfläche einfassen. Der Sessel ist das Ergebnis einer Forschungsarbeit und wurde mit einer speziell patentierten Technik aus dem Jahr 1987 hergestellt.

Skandinavisches Design ist diesmal mit zwei besonders schönen Sets von Armlehnstühlen des Dänen Hans J. Wegner vertreten. Bei den zwölf Exemplaren des ‚China Chair‘ (Kat.-Nr. 228; Aufrufpreis € 15.000) handelt es sich um eine Sonderausführung aus kubanischen Mahagoniholz die heute nicht mehr hergestellt wird. Das Modell des zweiten Sets Hans J. Wegner Stühle - ‚The Chair‘ (Kat.-Nr. 235; Aufrufpreis € 15.000) dürfte einigen aus der berühmten Fernsehdebatte von 1961 zwischen John F. Kennedy mit Richard Nixon bei CBS bekannt vorkommen. Ebenfalls von Wegner ist der Armlehnsessel ‚Papa Bear‘ (Kat.-Nr. 274). Seinen Namen verdankt dieser Sessel, der eigentlich unter der Nummer ‚AP 19‘ läuft einem Kritiker, der die Armlehnen, wie ein großer Bär der einen von hintern umarmt‘ beschrieb. Etwas weniger organisch und weit mehr futuristisch gibt sich der ‚Ball Chair‘ von Eero Aarnio (Kat.-Nr. 388). Produziert von Adelta Oy, Helsinki kommt die weiße Fiberglaskugel mit dem schwarzen Textilbezug mit € 2.300 zum Aufruf. Gleich zweimal in der Auktion ist die 'Starbrick' von Olafur Eliasson, ein Design von 2009. Die skulpturale Leuchte ist ein Lichtmodul und als Hänge-, Steh- und Tischleuchte einsetzbar. Derzeit nicht in Produktion sind die beiden Leuchten mit einem Aufrufpreis von je € 3.000 echte Schäppchen.

Liebhaber der Klassiker werden sich über die frühe Ausführung des Armlehnstuhls 'Plastic armchair - LAX' auf früher ‚X-base' freuen. Der zitronengelbe Stuhl zeichnet sich durch Miller / Zenith Aufkleber, grober Fiberglasstruktur, großen 'shockmounts' und eingegossener Glasfiberkordel aus (Kat.-Nr. 265; Aufrufpreis € 1.200) und ist ein echtes Sammlerstück.

Auktion 'Moderne Kunst' - 27. Juni 2019

Auktion 'Moderne Kunst' - 27. Juni 2019

Die Auktion Moderne Kunst startet am späten nachmittag des 27. Juni mit dem Kapitel ‚Picasso & Friends‘, danach kommen die ‚Ausgewählten Werke‘ zum Aufruf. Das Hauptkapitel der Auktion ist der Pop Art gewidmet.

Zu der Offerte von ‚Picasso & Friends’ zählen Fotografien von Picasso, druckgraphische Arbeiten von ihm oder ihm nahestehenden Künstlern und die Keramiken. Das markanteste Objekt darunter ist ein großer Krug für Madoura mit dem Titel ‚Visage aux yeux rieurs‘ entworfen im Jahr 1969. Die Bemalung macht dem Titel des in 300 Exemplaren ausgeführten Kruges alle Ehren (Katalog Nr. 493, Schätzpreis 26.000-32.000 Euro, Ramié 608).

Unter den ‚Ausgewählten Werken‘ zählt eine Arbeit von Maxim Cole zu den herausragenden Objekten. Sie trägt den Namen ‚Arabella’, stammt aus dem Jahr 1999 und wurde in der Stuttgarter Galerie Michael Sturm erworben. Der heutige Managing Editor des Magazins ’Art in America’, Richard Vine, beschrieb die Malerei von Max Cole so: 'Zahllose, vertikal aneinander gesetzte Striche werden zu Zeilen gereiht, die unmittelbar aneinanderstoßen oder sich geringfügig überlappen. Breite, pastose Linien folgen, ja unterstreichen die so gegebenen Horizontalen und gelegentlich werden die natürlichen Linien, in denen sich die Schraffuren berühren, von den satten Streifen überdeckt. Wie durch Jalousien wird das Hell-Dunkel reguliert. Die Grundstimmung ist durch das Gitter der ungezählten Vertikalen gegeben, aus denen sich die Horizontale summiert. Der große, allgemeine Lichtwert ergibt sich aus den pastosen Linien, denen grundsätzlich eine Tendenz zum Verdunkeln eigen ist, selbst wenn die Farbe licht und offen ist. Der Betrachter könnte sich an aufgeschlagene Partituren erinnert fühlen, die eine unmögliche Musik versprechen, oder er sieht Kaligraphien, die sich unendlich weit vom Dienst des Erzählens entfernt haben'(Katalog Nr. 499, Schätzpreis 12.000-15.000 Euro). Zu den besonders interessanten Objekten des Kapitels zählen auch zwei Arbeiten auf Papier (Kollagen) von Martin Kippenberger, die aus dem Projekt für die Telefonkarte ‚Roger‘ im Jahr 1992 hervorgegangen sind (Katalog Nrn. 502 und 503, Schätzpreis jeweils 10.000-15.000 Euro). Die Edition der Künstlertelefonkarten war ein Projekt von Jochen Unold für das FTZ, die heutige Telekom, mit Martin Kippenberger. Ursprünglich waren 20.000 dieser Karten geplant, es wurden jedoch nur wenige von Gieseke und Devriant produziert, da die Telefonkarte als solche durch das Aufkommen des Mobilfunks plötzlich obsolet war. Daraufhin wurden wenigstens 100 dieser Karten an einen Sammler überreicht, die Martin Kippenberger signierte. 25 Karten davon gingen übrigens in die Sammlung von Bärbel Grässlin ein. In der Sektion Kunst nach 1945 gibt es außerdem zwei in Weiß gehaltene Arbeiten in unterschiedlichen Techniken von Herbert Zangs, die exemplarisch für des Künstlers Neigung zu dieser Nichtfarbe stehen. Dabei handelt es sich um eine ‚Abstrakte Komposition‘ aus weiß getropften Punkten, datiert von Künstler auf 1955, dennoch wohl später entstanden, und ein Blasenbild in Acryl und Seidenpapier auf Leinwand aus dem Jahr 1978. Beide Arbeiten lagen der Expertin Frau Helgard Müller-Jensen in Karlsruhe zur Begutachtung vor (Katalog Nrn. 516 und 517, Schätzpreise 8.000-10.000 und 5.000-7.000 Euro). Den Bereich der Klassischen Moderne führt ein kubistisches Gemälde des Franzosen und Zeitgenossen von Pablo Picasso Jean Souverbie an. Es entstand im Jahr 1925 und wurde seit den 1980er Jahren in einer süddeutschen Privatsammlung verwahrt. Der Enkel des Malers, Frédérick Souverbie, zugleich Experte für das Werk seines Großvaters, weist die ‚Baigneuse dans un paysage‘, die auch unter dem Titel ‚Nu allongé‘ bekannt ist, als ein Hauptwerk des Künstlers aus dessen kubistischer Periode aus. Das Gemälde war mehrfach ausgestellt und trägt u.a. die Provenienz der kleinen, dennoch epochemachenden Pariser Galerie Vavin-Raspail, die viele der avantgardistischen Zeitgenossen von Jean Souverbie ausstellte (Kat. Nr. 512, Schätzpreis 15.000-20.000 Euro).

Das umfangreiche Kapitel ‚Pop Art‘ bringt Positionen, oftmals als leicht erschwingliche Editionen für Einstiegssammler, aus aller Herren Länder zusammen. Neben den gängigen, oftmals historischen Positionen aus den USA, Großbritannien und auch Deutschland finden sich solche aus Indien, China, Thailand. Diese Künstler, meist in westlichen Ländern bislang übersehen, stehen in ihrer Heimat für Pop Kultur und ihre - teilweise auch kritisch aufgefasste - Themenwelt. Von einem deutschen Vertreter der Pop Art, dem in Frankreich lebenden Peter Klasen, stammt eine vierteilige Installation in Mischtechnik mit Neon. ‚Love‘ ist ihr Titel und sie entstand im Jahr 2003 innerhalb einer Serie, die sich mit ‚Love‘ and ‚Hate‘ und verwandten Inhalten beschäftigt. Ähnliche Arbeiten wie diese in der Auktion sind in der 2009 erschienenen Monographie ‚Peter Klasen - Oeuvres 1959-2009’ von Pascale Le Thorel veröffentlicht (Kat.Nr. 539, Schätzpreis 20.000-30.000 Euro). Wer für die Sommerfrische im Garten oder Park eine heitere Außenskulptur sucht, dem wird die überlebensgroße ‚Yellow Figure‘ von Allan Jones zusagen. Die geschwungene, in Gelb gefasste Stahlskulptur wurde 1996 von der Edition Huber verlegt (Kat.Nr. 535, Schätzpreis 6.000-8.000 Euro). Von dem Shooting-Star der Pop-Art-Szene, dem in Deutschland geborenen und mittlerweile in London lebenden Maler Maximilian Wiedemann, stammt ein großformatiges, in Mischtechnik gestaltetes Gemälde. Links unten ist es in Sprühtechnik süffisant ‚The only pain is champagne‘ betitelt. Es entstand im Jahr 2016 und gehört in die Serie ‚Vogue‘, die schon prima vista erahnen lässt, woher der Künstler seine Inspirationen hat. Dazu führt Wiedemann selbst aus: ‚Ich liebe es, Straßenkontext mit Mode und Luxus zu kombinieren. Ich war immer der Meinung, dass dies eine kraftvolle Kombination war, da das Rohe der Street Art und des Hip Hop der High-End-Modewelt und dem Luxusmarkt etwas Kantiges verleiht‘ (Quelle: Website des Künstlers www.maximilianwiedemann.com) (Kat.Nr. 600. Schätzpreis 10.000-15.000 Euro). Ein spannendes Objekt mit München-Bezug ist die Bronze ‚Camera‘ von Eduardo Paolozzi aus dem Jahr 1982, seiner frühen Zeit als Professor an der Akademie der Bildenden Künste München. Die kleine Bronze entstand im Rahmen seiner sogenannten 'morphologischen Skulpturen‘. Die große Version der 'Camera', in der Auktion wird die reduzierte Version in Form einer Bronze geboten, entwarf er für die Grünfläche am Europäischen Patentamt in München. Winfried Konnertz setzte sie in folgenden Kontext. In der 'Camera' 'durchdringen sich geologische Formationen und architektonische Elemente. Die ersten Gipsmodelle lassen an ein Amphitheater, einen sakralen Festplatz oder an eine Felsenburg denken. Entstanden ist diese Form aus dem Diagramm eines Schnittes durch eine Fotokamera. Eine nach dieser Vorlage entstandene Radierung, 'Camera', übernimmt das 'image' in unveränderter Fassung und reichert es mit Binnenstruktur an. (…) Die dort gefundenen Formen werden in Zeichnungen und kleine Gipsmodelle umgesetzt, mit deren Hilfe Paolozzi die endgültige Darstellung der Eisenskulptur ausarbeitet' (Konnertz, Eduardo Paolozzi, Köln, 1984, S. 237). Die in der Auktion gebotene Bronze war ein Geschenk von Paolozzi an seinen Mitarbeiter im Studio. Dieser wiederum überreichte sie dem aktuellen Besitzer (Kat. Nr. 562, Schätzpreis 3.000-4.000 Euro).

Weitere Fragen beantworten wir gerne.

Kontakt: bettina.krogemann@quittenbaum.de

Telefon: +49-89-2737021-19

Alternativ: +49 (0) 89 2737021-0 / info@quittenbaum.de

Einlieferungsschluss ist Mitte April 2019.

Wir trauern um die Firmengründerin und Senior-Chefin Ellen Piper (Düsseldorf 1933 - 2019 München)

Wir trauern um die Firmengründerin und Senior-Chefin Ellen Piper 
(Düsseldorf 1933 - 2019 München)

Am 21. Mai ist unsere geliebte Mutter von uns gegangen. Rund 60 Jahre war Ellen Piper im Kunsthandel aktiv. Ihre erste Leidenschaft war die afrikanische Kunst. 1968 gründete sie in Hamburg-Blankenese die Antik-Börse. In der Elbchaussee und später in der Blankeneser Bahnhofstrasse war ihre Galerie für Antiquitäten und modernes Design zwei Jahrzehnte lang der Treffpunkt einer illustren Sammlergemeinde. 1998 gründete sie gemeinsam mit ihrem Sohn Askan das Auktionshaus Quittenbaum in München. Sie prägte das Haus mit ihrer fachlichen Expertise, aber auch mit ihrem großen unternehmerischen Mut, ihrer enormen Kraft und ihrem Engagement für das Familienunternehmen. Wir hoffen, dass wir Quittenbaum Kunstauktionen in der von ihr begründeten Tradition, die durch eine große Liebe zu Kunst und Design und durch ein sensibles Bewusstsein für Stil und Lebensart geprägt war, in ihrem Sinne weiterführen können.

Askan Quittenbaum und Kalan Konietzko