Schools of Design - am 11. Dezember 2018

Schools of Design - am 11. Dezember 2018

Am Ende des Jahres kommen in unserer Highlight-Auktion 162 hochkarätige Positionen zum Aufruf, die exemplarisch die avangardistischen Tendenzen und Stile der wichtigsten europäischen Designzentren des 20. Jahrhunderts illustrieren.

Aus dem Gründungsjahr der Wiener Werkstätte, 1903, wird ein ‚Leuchter mit Zündholzbehälter‘ aus Alpaka mit Hammerschlagdekor von Josef Hoffmann mit einer Taxierung von € 10.000 - 14.000 angeboten. Es ist eines von insgesamt elf Losen der Wiener Sezessionisten, darunter ist auch ein Henkelkörbchen mit Gitterdekor und einem Einsatz aus blauem Glas (€ 6.000 - 7.000). Der Architekt und Maler Henry van de Velde verlieh vielen Gefäßen, die er entworfen hat, eine dynamische skulpturale Qualität. Davon zeugen zwei bedeutende Silberarbeiten in der Auktion: eine Teekanne mit Sahnekanne und Tablett aus dem ‚Service III‘ von 1904 (€ 18.000 - 24.000) sowie eine bisher nur in einem einzigen Exemplar bekannten Schale von 1909 (€ 8.000 - 12.000).

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Bedeutende Schmuckkunst aus dem 20. Jahrhundert - am 12. Dezember 2018

Bedeutende Schmuckkunst aus dem 20. Jahrhundert - am 12. Dezember 2018

In diesem Jahr widmen wir erstmals der Schmuckkunst des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Auktion.

Bereits im vergangenen Jahr zogen die Stücke des Düsseldorfer Goldschmieds Friedrich Becker aus der Sammlung von Ellen Sauter großes Interesse auf sich und erzielten Rekordpreise. Das 155 Lose umfassende Angebot, das am 12. Dezember versteigert wird, vereint viele bedeutende Namen und exzellente Arbeiten. Gleich zwei Privatsammlungen haben den Weg in unser Haus gefunden, die zusammen einen Querschnitt aus über 100 Jahren Schmuckkunst bieten.

Schon seit Jahrhunderten schmückt sich der Mensch, doch gerade im 20. Jahrhundert gewinnt die Schmuckgestaltung noch mehr an Bedeutung. Als Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Kunsthandwerk vereint das Medium Schmuck Ausdrucksformen aus Design, Architektur, Malerei, Bildhauerei und Konzeptkunst. Der Goldschmied tritt als Kunsthandwerker und Künstler auf. Er ist der geistige Autor seiner Werke und nimmt sich in der Gestaltung mit Gold, Silber, Edelmetallen und vielen anderen Materialien alle möglichen konzeptuellen und gestalterischen Freiheiten heraus. Broschen erscheinen wie kleine Skulpturen, die kinetische Kunst der 1960er Jahren zeigt sich in einigen Werken, malerische Effekte oder minimalistische Tendenzen gehören zur reichen Bandbreite der Entwürfe, die im vergangen Jahrhundert Geschichte in der Goldschmiedekunst geschrieben haben. Die Offerte der Auktion zeigt in großer Qualität die kontrastreichen und spannenden Ergebnisse dieser Entwicklung.

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Moderne Kunst - am 13. Dezember 2018

Moderne Kunst - am 13. Dezember 2018

Post War rules

Die 150 Lose der Kunst Auktion am 13. Dezember setzen den Schwerpunkt auf die Nachkriegsepoche mit internationalen Positionen.

Von dem New Yorker Künstler Alex Katz steht eine geschichtsträchtige Bleistiftzeichnung aus dem Jahr 1973 zu Gebot: ‚Rudy Burckhardt‘. Der Fotograf und Filmemacher Rudy Burckhardt war in den 1950er- und 1960er Jahren in New York für das US-amerikanische Kunstmagazin 'Art News' tätig. Unter der Rubrik 'Paints a Picture' veröffentlichte das Magazin eine Reihe von Artikeln über aufstrebende Künstler und Burckhardt fertigte für diese Strecken die Fotografien. Dabei begleitete er jeden Künstler durch einen Tag in seinem Atelier und dokumentierte den Fortschritt eines einzelnen Kunstwerks. Seine Bilder vermittelten eine außergewöhnliche Spontaneität, ein Merkmal, das den Aufnahmen mit gestellten Posen stets fehlte. Bei den Künstlern war Burckhardt außerordentlich beliebt und sie zählten zu seinem Freundeskreis. Dazu gehörten die Vertreter des abstrakten und geometrischen Expressionismus und später die Künstler, die sich davon abwandten und als Motiv die Bilder des täglichen Lebens favorisierten. Es waren Jane Freilicher, Alex Katz, Fairfield Porter und Larry Rivers, die alle gestische Pinselstriche und Farbebenen - inspiriert von ihren abstrakten Vorgängern - auf figürliche Kompositionen anwandten. Als Zeugnis ganz besonderer Wertschätzung zeichnete Alex Katz im Jahr 1973 dieses feine Porträt von Rudy Burckhardt, der zeitlebens damit beschäftigt war, seine malenden Kollegen in dem Moment festzuhalten, der sie am treffendsten wiedergab. Die Zeichnung von Alex Katz ist ganzseitig abgebildet in dem Ausstellungskatalog: Alex Katz, Marlborough New York, Ausstellungskatalog 1973, S. 25 (ganzseitige Abbildung). (Taxe 22.000-25.000 Euro).

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Quittenbaum in der aktuellen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung

'Heiter bis rosarot'

Quittenbaum in der aktuellen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung

Das Italienische Design des 20. Jahrhunderts ist auf dem Auktionsmarkt nicht mehr wegzudenken. Alexander Hosch berichtet in der aktuellen Ausgabe der Süddeutschen über die verspielten und bunten Entwürfe, die Designliebhaber in den Auktionssaal locken. So auch zu den erfolgreichen Sonderauktionen bei Quittenbaum, wie zuletzt die Danese-Sammlung von Mieke und Jan Teunen.

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