Jugendstil - Art Déco

Nachbericht

Quittenbaum freut sich über Rekord-Ergebnisse

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kunden, die sich in dieser ungewöhnlichen Zeit rege v.a. über unsere Plattformen und an den Telefonen an unseren Jugendstil/Art Déco-Auktionen im Mai beteiligt haben. Ihr Zutun hat uns eine der erfolgreichsten Auktionen der letzten Jahre beschert.

Unübertroffen ist das Ergebnis für die schöne und höchst seltene 'Apple Blossom'-Tischleuchte von Louis C. Tiffany, für die wir, laut Artnet, mit einem Zuschlag von EUR 110.000 den höchsten Preis für eine Tiffany-Tischleuchte ausserhalb der USA erzielen konnten. Daneben gab es aber noch weitere Objekte, die von den Kunden heiß umkämpft wurden.

Die Auktionen begannen, fast schon traditionell, mit einer schönen Sammlung an Vasen und Objekten von René Lalique, Wingen-sur-Moder. Der höchste Zuschlag erfolgte hier für die seltene große Vase 'Bacchantes', bei EUR 23.500 etwas unter ihrer Schätzung (Los 48).

Die reguläre Jugendstil-Auktion begann wie immer mit dem französischen Glas. Eine frühe 'Iris'-Vase von Emile Gallé erfuhr dabei die höchste Preissteigerung. Günstig mit EUR 500 angesetzt, konnte sich ein Saalbieter erst bei EUR 1.300 gegen zahlreiche Gegenbieter aus dem Internet durchsetzen (Los 179). Der höchste Zuschlag erging an Emile Gallés 'Orchis Bouc'-Vase von 1898 mit EUR 7.000 (Los 177). Auch die Firma Charles Schneider erfreut sich wieder großer Beliebtheit. Die Vase 'Nénuphars rouges', von 1928-30, übertraf mit einem Zuschlag von EUR 1.900 ihre Schätzung bei weitem (Los 267). Im österreichischen Glas konnten v.a. die Objekte der Glaswerke Joh. Lötz Wwe. überzeugen. Eine kleine Henkelschale von Marie Kirschner, sehr günstig bei EUR 350 aufgerufen, erzielte sagenhafte EUR 1.100 (Los 291). Für die schief-gewalzte Vase mit Schmetterlingsdekor aus Silber wurden ganze EUR 4.200 bewilligt. Eine kleine Vase, die Franz Hofstötter zugeschrieben wurde (Los 290) und eine 'Medici'-Henkelschale (Los 297), fanden für EUR 4.400 und EUR 4.000 neue Besitzer.

Chryselephantin-Figuren stehen nach wie vor hoch im Kurs. Der höchste Zuschlag hier erfolgte für D. H. Chiparus' 'Solo'-Tänzerin, um 1928, mit EUR 42.000 (Los 337).

Lag das Hauptaugenmerk der Sammler in den letzten Jahren deutlich auf Glas und Bronzefiguren, erfreuten sich dieses Mal die Sparten Metall, Silber und Keramik ebenfalls großen Zuspruchs. Eine kleine emaillierte Puderdose des Wieners Karl Mayr kletterte von EUR 400 auf 2.900 und geht nun in die USA (Los 473). Eine gelbe Steingut-Vase von Bertolt Löffler wurde gleich von fünf Telefonbietern umkämpft, bevor sie für EUR 3.500 zugeschlagen wurde (Los 574). Sehr erfreulich ist auch das Ergebnis für eine seltene Schale mit Schlange von Vilmos Zsolnay aus Ungarn. Sie wurde von drei Telefonbietern auf stolze EUR 16.000 gesteigert und tritt nun ebenfalls den Weg in die USA an (Los 583). Bei Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen stachen die seltene 'Clématites'-Vitrine von Louis Majorelle für EUR 30.000 (Los 627) und ein Teppich der Web-Lehrerin Bertha Honecker, um 1905, hervor, der von EUR 500 auf 1.200 hochgesteigert wurde (Los 640).

Weitere schöne Möbel und Objekte finden Sie noch bis zum 26. Juni 2020 in unserem Nachverkauf.