Auktion Autorenschmuck

Bedeutende Schmuckkunst des 20. Jahrhunderts

Nachbericht

Ausgewählte Schmuckstücke der diesjährigen Dezember-Auktion gingen in den Besitz bedeutender Sammlungen und Museen über, und so manches findet sicher den Weg unter den Weihnachtsbaum.

Im Bereich des deutschen Autorenschmucks waren insbesondere die frühen Arbeiten Karl-Heinz Reisters in Gold gefragt, die mit komplexen Oberflächenstrukturen den Betrachter verzaubern. Das Titel-Los, ein Armreif von 1968, lockte viele Interessenten an und ging letztendlich für 10.000 EUR an einen neuen Besitzer.

Für die Arbeiten von Emmy van Leersum und Herman Hermsen aus der Sammlung Teunen bestand ebenfalls großes Interesse, Objekte aus allen Materialien und Preisklassen waren gefragt. Van Leersums Armreife aus Papier (Erlöse 100 – 130 EUR) konnten ebenso veräußert werden, wie der äußerst seltene Armschmuck aus Gold (Erlös 13.200 EUR).

Um die Ohrringe 'Grata' des italienischen Bildhauers Fausto Melotti entbrannte in kürzester Zeit ein Bieter-Wettstreit. Die filigranen Schmuckstücke aus Weißgold erzielten einen Erlös von 9.900 EUR, weit mehr als das doppelte des ursprünglichen Schätzpreises.

Unverkauft gebliebene Objekte können bis zum 10. Januar 2020 im Nachverkauf erworben werden. Die Liste der unverkauften Objekten finden Sie hier.