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22.05.2012

Ausstellungsempfehlung im Vitra Design Museum

'Gerrit Rietveld - Die Revolution des Raumes'
17. Mai 2012 bis 16. September 2012
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05.05.2012

... aus dem Nachlass von Franz Hart

Möbel des Münchner Architekten.
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Jugendstil - Art Deco: Auktion 086 - 20.10.2009

86. Auktion am 20. Oktober 2009
Jugendstil - Art Déco

Vorbesichtigung:
15. und 16. Oktober: 10 - 18 Uhr
17. und 18. Oktober: 13 - 17 Uhr
19. Oktober: 10 - 15 Uhr

 

Vorbericht

 

Quittenbaum freut sich, dass die rund 890 Lose umfassende Offerte der Auktion Jugendstil - Art Déco an die hohe Qualität der vergangenen Auktion anknüpfen kann.

Den Höhepunkt der Versteigerung bildet eine Sammlung von knapp 70 Bronzen und Chryselephantin-Figuren, unter denen vor allem die ausdrucksstarken Tänzerinnen herausragen, die Dèmetre Chiparus oft nach Tänzerinnen und Tänzern des Ballets Russes und der Folies Bergères schuf. Vorbild für seine ‚Danseuse au Cerceau’, die für geschätzte € 26.000 angeboten wird, war beispielsweise Zoula de Boncza in ‚les Folies des Folies; auf € 18.000 fällt die Taxe für seine ‚Danseuse d’Egyte’ aus. Otto Poertzel hingegen gestaltete die Schlangentänzerin, die von Anny Gerzer in der Bayrischen Staatsoper 1924 dargestellt wurde (€ 28.000). Claire Colinet entwarf die ‚Theben’-Tänzerin, die zu geschätzten € 10.000 zum Aufruf kommen wird.
Swingenden Jazz bringt die dreiteilige Jazz-Kapelle von Franz Hagenauer, um 1950, zum Ausdruck (€ 45.000)

Auch dieses Mal kommt eine beträchtliche Sammlung von Pâte-de-verre-Stücken zum Aufruf, die nahezu alle bedeutenden Namen Faches vereint. Zu den Highlights gehört die große, auf € 19.000 geschätzte Deckelvase von Décorchemont mit einem Chamäleon, ehemals Leihgabe des Sammlers Barlach Heuer an das Kunstmuseum Düsseldorf. Von Gabriel Argy-Rousseau stammen eine Vase ‚Lycium barbarum’ von 1917 (Schätzpreis € 4.800) sowie eine Flügelvase von 1927 mit originalem Firmenetikett, die mit € 3.500 geschätzt ist. Zwei charmante Schaukästen mit Medaillen von Henry Cros und Georges Desprets kommen aus der ehemaligen Sammlung des Stargeigers Yehudi Menuhin (Schätzpreis jeweils € 1.500).

Unter den Vasen von Daum Frères sind Raritäten zu nennen wie die um 1900 von Henri Bergé entworfene Intercalaire-Vase ‚Narcisses dans le brouillard’, die für € 48.000 aufgerufen wird und eine Soufflé-Vase von 1907 ‚Coloquinte en fleur’ (Schätzpreis € 9.000 ).
Aus dem Angebot von Emile Gallé sticht hingegen die um 1900 in Meisenthal gefertigte, mit ‚Gallé Etude’ signierte Vase mit fliegenden Libellen aus der ehemaligen Sammlung Funke-Kaiser im Kunstgewerbemuseum Köln (€ 10.000) heraus; etwas früher datiert eine ‚Verrerie parlante’ mit einem Zitat aus den "Contemplations" von Victor Hugo (Schätzpreis € 6.500).

Die zwei schönen Vasen ‚Sauterelles’ von 1913 (€ 9.000) und ‚Aras’ von (€ 6.000) von René Lalique werden hoffentlich an den großen Erfolg der blauen ‚Penthièvre’ der vergangenen Auktion anknüpfen. Besonders ist außerdem eine kleine Kollektion von Parfümflakons von Lalique, zu deren kostbarsten ein ‚Corail rouge’ für Forvil, 1925, in Originalschatulle (Schätzpreis € 6.500) zählt.

Zu den Highlights der französischen Möbel gehören Louis Majorelles Paar Anrichten ‚fleur d’ artichaut’ (€ 22.000) und eine ‚Clématites’-Vitrine, ein Modell für die Weltausstellung in Brüssel 1910 (€ 25.000).

In der Sektion Österreich verdienen dagegen eine Loetz-Phänomen-Vase mit aufgelegten Tropfen, um 1901, ehemals Leihgabe von Barlach Heuer, Paris, im Kunstmuseum Düsseldorf (€ 12.500) und eine seltene Phänomen-Vase mit Spaun-Signatur, 1899, besondere Erwähnung (€ 6.000). Objekte von Franz Hofstötter, Marie Kirschner, Otto Beran und Kolo Moser runden die Offerte ab.

In der deutschen Abteilung werden eine Reihe von Klassikern angeboten wie die ‚Hecht’-Tischlampe von Friedrich Adler, 1901-02 (€ 3.800 ), der zweiarmige Tischleuchter von J. M. Olbrich für E. Hueck (€ 3.200), eine Selette von Albin Müller, 1908 von der Sächsischen Serpentingesellschaft Zöblitz 1906 ausgeführt (€ 6.000), ein Bücherschrank von Richard Riemerschmid, ausgeführt von den Deutschen Werkstätten in Dresden-Hellerau 1908 (€ 2.800), und schließlich eine seltene sternförmige Deckenleuchte von Peter Behrens für die Höchstwerke, 1920 (€ 5.000).