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Quittenbaum Kunstauktionen München: Jugendstil, Art Déco, Modernes Design, Kunsthandwerk und Gemälde des 18. bis 20. Jh. sowie afrikanische Stammeskunst

  

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International Version - Quittenbaum Kunstauktionen: modernes Design, Jugendstil, Art Déco, Afrikanische Kunst, Moderne Kunst

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53. Auktion vom 6. Juni 2005:
Modernes Design & Murano Glas
Kunst nach 1945 - Afrikanische Kunst

Nachverkauf bis 6. Juli 2005

Edelstahl glänzt

Quittenbaum Kunstauktionen München erzielt Umsatzrekord im Modernen Design - Erfolgreiche Ausstellung im Haus der Kunst

München, den 8. Juni 2005 - Mit einem Umsatzrekord von über 550.000 € beendete das Münchner Auktionshaus Quittenbaum am Montag die Auktion der Sparten Modernes Design ­ Murano-Glas - Moderne Kunst - Afrikanische Kunst. Das im Saal vertretene und über Telefon zugeschaltete internationale Auktionspublikum bemühte sich in lebhaften Bietgefechten um die hochkarätige Offerte und erzielte neben beachtlichen Preissteigerungen eine Gesamtverkaufsquote von fast 50%. Mit 42% überzeugte auch die Offerte Murano-Glas. Erstmals in München präsentierte Quittenbaum die Sparte der Afrikanischen Kunst, die zu 30% auf neue Besitzer traf.

Anläßlich des Münchner DESIGNPARCOURS widmete Quittenbaum Kunstauktionen den Höhepunkten der knapp 750 Objekte am 4. und 5. Juni eine zweitägige Ausstellung im Haus der Kunst. Viele Hundert Besucher machten Station bei Quittenbaum und informierten sich über die Entstehungsgeschichte der schon im Vorfeld vielbeachteten 'Frankfurter Küche‘. Entsprechend erfolgreich präsentierte sich das Küchenkonzept von Margarete Schütte-Lihotzky aus dem Jahre 1926 auch in der Auktion: Für 22.680 € sicherte sich ein deutscher Sammler die Küche (SP 20.000 €). Auch der 'Frankfurter Hochhausschrank F1‘ von 1985/1986, als Ikone des postmodernen deutschen Designs quasi das Gegenstück zur 'Frankfurter Küche‘, übertraf seine Schätzung von 25.000 €. Ebenfalls ein deutscher Sammler sicherte sich das Werk der Architekten und Designer Norbert Berghof, Michael Landes und Wolfgang Rang für 29.000 €. Das französische Design reüssierte mit Pierre Paulins dreisitzigem 'ABCD-Sofa‘ aus dem Jahre 1968, das die Zuschlagsumme von 5.000 € erreichte (SP 6.000 €). Den gleichen Preis erzielte Annie Tribels im gleichen Jahr entstandene Sitzecke 'Coupé‘. Das Werk Piero Fornasettis erregte auch in dieser Saison wieder das Interesse eines internationalen Händlerpublikums. Neben einem Schirmständer, der für 1.050 € zugeschlagen wurde (SP 700 €), verdienten die Beistelltische besondere Aufmerksamkeit. Für den Beistelltisch 'sole‘ erhielt ein Händler den Zuschlag erst bei 1.450 €, den Beistelltisch 'draughtsman`s instruments‘ konnte ein anderer sogar erst bei 2.700 € für sich entscheiden (SP 1.700 €).

Das Interesse des deutschen Auktionspublikums an Modernem Design zeigt sich jedoch nicht nur an den Zuschlägen für die 'Frankfurter Küche‘ und den 'Frankfurter Hochhaus-schrank F1‘. Neben den passionierten Sammlern wächst vor allem der Kreis der Sammler und Einrichter, für die ein Design-Objekt auch einen Gebrauchswert haben muss. Ganz zur Freude des Auktionators: "Viele Auktionsbesucher kamen aus der Region und sicherten sich Objekte mit Schätzwerten zwischen 500 und 2.000 €,“ bemerkt Askan Quittenbaum, Geschäftsführer des 1998 gegründeten Auktionshauses.

An den Zuschlägen nahezu aller Top-Lose lässt sich laut Askan Quittenbaum das Marktgeschehen im Modernen Design nachvollziehen. "In den Vereinigten Staaten werden für Modernes Design deutlich höhere Preise als in Deutschland erzielt,“ erläutert er die positive Resonanz. "Daher schlägt das internationale Auktionspublikum bei vergleichsweise preiswerten Angeboten in Deutschland zu und kalkuliert auch noch die Preissteigerung eines Bietgefechts ein.“ Das Interesse gilt daher meist internationalen Raritäten wie Piero Fornasettis Paravent 'Jerusalem bei Nacht - Renaissance Hochhäuser‘ aus dem Jahre 1950. Von amerikanischen Händlern umkämpft erreichte er mit 13.000 € (SP 12.000 €) zwar ein gehobenes Preissegment, schöpfte es aber nicht aus. Begehrlichkeit weckten vor allem die Edelstahl-Entwürfe der Siebziger Jahre. Quittenbaum präsentierte das gesamte Spektrum unvergänglicher Formensprache: Die rechten Winkel zweier dreiteiliger Edelstahlregale von Vittorio Introini trieben den Zuschlag auf schwindelerregende 7.500 und 10.000 €, fast ein Zehnfaches des Schätzpreises (SP je 1.800 €). Neun Telefonbieter rangen im Wettstreit mit dem internationalen Saalpublikum um das elegante Objekt aus Italien. Ringo Starr setzte den Einrichtungstrend mit den Rundungen seines 1970 entstandenen Beistelltisches 'drums‘ fort. Ein Schlagzeug stilisierend verlieh er dem Edelstahlmöbel mit metallisch glänzender Oberfläche genau die unterkühlte Lässigkeit, die der Zeitgeist heute, 35 Jahre später, wiederentdeckt. Für 10.000 € folgt das Unikat seinem neuen Besitzer nun in die Vereinigten Staaten. Übertreffen konnte die Preissteigerungen nur eine Deckenlampe aus dem Hause Bakalowitz & Söhne. Bei 400 € aufgerufen, provozierte die mit farblosen, sternförmig gesteckten Glasstäben verzierte Leuchte ein erbittertes Bietgefecht, das ein amerikanischer Händler erst bei 5.400 € für sich entscheiden konnte.

 

Einen wachsenden Stellenwert auch über die Landesgrenzen hinweg verzeichnet Quittenbaum beim Deutschen Design. So gingen der Stuhl Hugo Härings von 1936/48 für 1.900 € (SP 500 €) ebenso wie die Stühle 'SE 68‘, 1952 von Egon Eiermann entworfen, zum Preis von 820 € in eine bedeutende amerikanische Sammlung. Ingo Maurers 'light-structure' aus dem Jahr 1983 ging für mehr als den dreifachen Schätzpreis, 2.600 € (SP 800 €) in den französischen Handel.

Die Ziele sind hochgesteckt: Für die Herbstsaison erwartet Askan Quittenbaum einen weiteren Anstieg der Verkaufsquote. "Mit dem wachsenden Interesse an Modernen Design und einer noch konzentrierteren Auswahl der Objekte hoffen wir, im Herbst die bereits im Jugendstil geltende Marke von 65% zu erreichen.“
 


53. Auktion
6. Juni 2005

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Quittenbaum Art Auctions in Munich: French Art-Nouveau glass and ceramics, German and Viennese applied arts, Bauhaus-Design and Modernism, Murano-Glass of the Fifties.

  

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Quittenbaum Kunstauktionen München - Deutsche / German Version

Japanese Version - Quittenbaum Kunstauktionen München



Auction No 53, 6 June 2005
Modern Design & Murano Glass
Post 1945 Fine Arts - African Tribal Art

Post auction sale until July 6 2005

Splendid stainless steel

Quittenbaum Art Auctions Munich achieves record figures for Modern Design - Successful exhibition at the 'Haus der Kunst'
.

Munich, June 8 2005 - Monday’s auction in the categories Modern Design - Murano Glass - Modern Art - African Tribal Art brought Munich auction house Quittenbaum record sales exceeding € 550,000. The international audience present in the room and those participating via telephone engaged in lively bidding battles for the top-class offerings, and as well as considerable price increases, a total sales quota of nearly 50% was achieved. With 42% of lots sold in the category, Murano glass proved successful, while 30% of the category African Art, presented by Quittenbaum in Munich for the first time, found new owners.

As part of the Munich DESIGNPARCOURS, Quittenbaum Art Auctions devoted a two-day exhibition on June 4 and 5 at the 'Haus der Kunst' to the highlights of the nearly 750-object auction. Scores of visitors dropped in and became acquainted with the origins of the ‘Frankfurt Kitchen’, an item already of great interest. Margarete Schütte-Lihotzky’s 1926 kitchen design was accordingly successful in the auction, acquired by a German collector for € 22,700 (Estimated Price € 20,000). The ‘Frankfurter Hochhausschrank F1’ (Frankfurt Skyscraper Cabinet F1) of 1985/1986 ­ an icon of postmodern German design and thus effectively a counterpiece to the ‘Frankfurter Küche’ ­ exceeded the estimated price of € 25,000. The piece by architect-designers Norbert Berghof, Michael Landes and Wolfgang Rang was bought by another German collector for € 29,000. French design had its day with Pierre Paulin’s 1968 three-seater ‘ABCD-Sofa’, which achieved a hammer price of € 5,000 (EP 6,000). Annie Tribel’s ‘Coupé’ seating arrangement of the same year fetched the same price. Piero Fornasetti’s work this season once again aroused the interest of international dealers. As well as an umbrella stand, which was knocked down for € 1,050 (EP € 700), his occasional tables attracted special interest. The occasional table ‘Sole’ was eventually acquired by a dealer for € 1,450, while the occasional table ‘Draughtsman’s Instruments’ sent the winning bid up to € 2,700 (EP € 1,700).

The interest of the German auction-goers in Modern Design was not, however, expressed exclusively in the bids for the 'Frankfurt Kitchen' and the 'Frankfurter Hochhausschrank F1’. Apart from dedicated collectors, there is a growing community of people involved in decorating and furnishing for whom a design object must also have utility value. Much to the joy of the auctioneer: “Many of the bidders came from Munich and its surroundings and acquired objects with estimated values between € 500 and 2,000,” comments Askan Quittenbaum, Managing Director of the auction house founded in 1998.

According to Askan Quittenbaum, market developments in Modern Design are reflected in the hammer prices for nearly all the top lots. “Modern Design achieves substantially higher prices in the USA than in Germany,” he says, explaining the positive response. “Therefore international auction-goers pounce on the sale offerings in Germany, which are still relatively inexpensive even with the price premiums of a bidding battle factored in.” Accordingly, interest is chiefly focussed on international rarities such as Piero Fornasetti’s 1950 paravent ‘Jerusalem by Night - Renaissance Skyscrapers’. Fought over by American dealers, it fetched € 13,000 (EP € 12,000) ­ an upscale price, but not in the top of its class. The real attractions proved to be the stainless steel designs of the 1970s. The timeless language of form was represented in all its facets at the auction. The right angles of two three-piece stainless steel shelves by Vittorio Introini drove the hammer price up to the dizzy heights of € 7,500 and 10,000 respectively, nearly ten times the estimated price of € 1,800. Nine telephone bidders competed with the international audience in the auction room for these elegant Italian objects. The design trend is echoed in the curvature of Ringo Starr’s 1970 occasional table ‘drums’. The stylized drum kit of stainless steel with a shiny metallic surface epitomizes the cool casualness rediscovered by today’s Zeitgeist 35 years on. This unique object now follows its new owner to the USA for € 10,000. Only a Bakalowitz & Söhne ceiling lamp was able to up these price increases. From a starting price of € 400, the lamp, featuring transparent glass rods radiating out in the shape of a star, provoked a bitter bidding battle, which was only settled with a € 5,400 bid from an American dealer.

Quittenbaum also registers a growth in the popularity of German Design both at home and abroad. Thus Hugo Häring’s 1936/48 chair was sold for € 1,900 (EP € 500) to a major American collection, as were Egon Eiermann’s 1952 ‘SE 68’ chairs for € 820. Ingo Maurer's 'light-structure' designed in 1983 more than trippled its estimate (€ 800) to € 2,600.

Targets are set high: Askan Quittenbaum expects a further rise in the sales quota in the autumn season. “Given the growing interest in Modern Design and with an even more concentrated selection of objects, we hope that in the autumn we will attain the 65% mark that we are already seeing for Art Nouveau.”
 


Auction No. 53
6 June 2005
 

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