-
- Auktion 102 24.04.2012 12:00 Uhr
- Nachbericht
- Highlights
- Alle Lose dieser Auktion
- Nachverkauf
- Unverkaufte Lose (PDF)
- Ergebnisliste
- Auktionskatalog kaufen
- Im Auktionskatalog online blättern
Art Deco -
- Auktion 101B 14.02.2012 16:30 Uhr
- Nachbericht
- Highlights
- Alle Lose dieser Auktion
- Unverkaufte Lose (PDF)
- Ergebnisliste
- Auktionskatalog kaufen
- Im Auktionskatalog online blättern
-
- Auktion 103A 26.06.2012 13:00 Uhr
- Highlights
- Auktionskatalog kaufen
- Auktion 101A 14.02.2012 12:00 Uhr
- Nachbericht
- Highlights
- Alle Lose dieser Auktion
- Unverkaufte Lose (PDF)
- Ergebnisliste
- Auktionskatalog kaufen
- Im Auktionskatalog online blättern
-
- Auktion 103A 26.06.2012 13:00 Uhr
- Highlights
- Auktionskatalog kaufen
- Auktion 102 24.04.2012 12:00 Uhr
- Nachbericht
- Highlights
- Alle Lose dieser Auktion
- Nachverkauf
- Unverkaufte Lose (PDF)
- Ergebnisliste
- Auktionskatalog kaufen
- Im Auktionskatalog online blättern
- Auktion 101A 14.02.2012 12:00 Uhr
- Nachbericht
- Highlights
- Alle Lose dieser Auktion
- Unverkaufte Lose (PDF)
- Ergebnisliste
- Auktionskatalog kaufen
- Im Auktionskatalog online blättern
- Hundertwasser - Tapisserie
-
- Auktion 103B 26.06.2012 17:00 Uhr
- Highlights
- Auktionskatalog kaufen
- Auktion 091A 21.09.2010 13:00 Uhr
- Highlights
- Ergebnisliste
- Auktionskatalog kaufen
- Im Auktionskatalog online blättern
- Vorbericht
- STARTSEITE
- Kontakt
- Über uns
- Anfahrt
- Unsere Experten
- Impressum
- Links
- News
- Newsletter anmelden
- Newsletter abmelden
- Newsletterarchiv
- Termine
- Online bieten
- Infos für Einlieferer
- Infos für Käufer
- Versteigerungs- bedingungen
- Unsere Experten
- Expertenreisen
- Versandinfos
- Kataloge kaufen
- Ergebnislisten
- Archivsuche
- Sammler-Themen
- Presse
News
Kunst schätzen
Jugendstil - Art Deco: Auktion 072 - 29.04.2008
72. Auktion am 29. April 2008
Jugendstil - Art Déco - Jubiläumsauktion
Nachverkauf bis 29. Mai 2008
Nachbericht
Die 72. Auktion zum zehnjährigen Firmenjubiläum von Quittenbaum darf als voller Erfolg bewertet werden. Am Auktionsabend wurden 50 % der Objekte zugeschlagen. Die mit 200 Losen bestückte Abteilung französisches Glas wurde sogar zu 70 % abgesetzt. Der Brutto-Erlös beträgt mehr als 1.000.000 €.
Die große Qualität des französischen Glases wurde mit der höchsten Verkaufsquote der Auktion belohnt. Die drei auf dem Katalogumschlag abgebildeten Objekte stießen auf besonders großes Interesse und wurden heiß umkämpft: Die von japanischen Holzschnitten beeinflusste Tischlampe von Daum ‚Cerisier en fleurs’ wurde nach einem spannenden Bietgefecht zwischen Telefonbietern aus dem In- und Ausland einem Sammler aus dem Münchener Raum für 22.000 € zugeschlagen (SP 18.000 €). Die Pâte-de-verre-Schale mit dem Chamäleon sicherte sich ein westedeutscher Bieter zum Schätzpreis von 12.000 €. Die schöne Schale mit Pilzen ging an einen norddeutschen Sammler für 6.500 €. Ein Pariser Telefonbieter kaufte die Daum-Vase mit Baumlandschaft für 5.000 €.
Den höchsten Zuschlag beim Angebot der Gallé-Vasen errang ein Wiener Telefonbieter mit 8.200 € für die symbolistischen Vase (SP 6.600 €). Weitere gute Steigerungen erfuhren das Pâte-de-verre-Schreibzeug von Joé-Descomps mit einem badenden Mädchen, das von 1.500 auf 4.400 € (Telefonbieter aus New York) stieg und die große Lalique-Vase ‚Poissons’, die von 2.500 auf 5.800 € kletterte.
Besonders begehrt waren auch französische Keramiken. Erfolgreich war das Enten-Mokkaservice von Sandoz, das nach einem langen Bietgefecht von 2.400 auf 4.100 € einem New Yorker Telefonbieter zugeschlagen wurde. Eine große Vase von Dalpayrat wurde zum Schätzpreis von 7.000 € an einen weiteren Sammler in New York verkauft. Die sehr schöne Kanne von Dalpayrat mit einer Silbermontierung von G. Keller, Paris, ging für 7.400 € an einen Saalbieter (SP 1.500 €). Auktionshighlights waren auch drei Vasen von Camille Fauré, Limoges, darunter eine große Vase, die mit 8.200 € ihre Taxe gut verdoppeln konnte (westdeutscher Sammler). Das Paar vergoldete Figurenleuchter von Bonnefonds erfuhr sogar eine Steigerung von 2.000 auf 5.400 €. Am Schluss der französischen Sektion sicherte sich ein Münchener Bieter den großen Reisekoffer von Louis Vuitton für 4.600 € (SP 2.500).
Mit Spannung erwartete man den Aufruf der Österreichischen Sektion und die Offerte der Wiener Werkstätte. Ein Mädchenkopf und eine Lampe von Gudrun Baudisch mit originalem Schirm aus gefälteltem Papier wurden für je 6.000 € an einen Münchener Sammler zugeschlagen.
Nachdem die Gemüter sich beruhigt hatten, kam ein Kaffeeservice von Hoffmann, 1926 entworfen, von Bruckmann & Söhne, Heilbronn ausgeführt, zum Aufruf, von dem bisher nur die Entwurfzeichnung bekannt war. Der Hammer fiel bei 7.700 €. Anschließend wurden drei Deckenlampen mit Lötz-Schirmen sehr erfolgreich verkauft; die Zuschläge gingen bis zu 6.600 €. Ein schönes Rosensprenggefäß von Lötz mit Silberauflagen ging für 4.000 € an einen Bieter im Internet. Eine große Keramikvase von höchster Seltenheit, entworfen von Dagobert Peche, wurde trotz starker Restaurierungen von einem Wiener Sammler von 2.400 auf 3.400 € hoch geboten. Der sehr seltene, in prachtvoller Lüstermalerei ausgeführte Cachepot von Zsolnay wurde für gut das Doppelte seiner Taxe mit 7.600 € an einen Telefonbieter in Budapest verkauft. Schließlich ging eine Gurschner-Vase, mit 1.800 € aufgerufen, an einen Telefonbieter in Los Angeles für 3.800 €.
Nach der Pause wurde die Auktion mit dem Deutschen Jugendstil fortgeführt. Als erstes ging eine Darmstädter Wattedose aus Silber mit blauem Glaseinsatz an einen amerikanischen Telefonbieter für gute 3.200 € (Taxe 2.000 €). Ein Paar Henkelvasen von Otto Eckmann wird ebenfalls die Reise in die USA antreten (Zuschlag 9.000 €). Eine Kollektion von Keramiken von Max Laeuger kam anschließend zum Aufruf: Die Deckelvase mit Elefant ging an einen Schweizer Sammler (Zuschlag 5.500 €), der Akt mit Delphin (Zuschlag 3.800 €) und die monumentale Gruppe Elefant mit Akrobatin (Zuschlag 10.000 €) bleiben in Süddeutschland.
Das Fischbesteck für sechs Personen von Henry van de Velde ging für 11.500 € (Taxe 9.000 €) an einen Saalbieter, der sich auch weitere Einzelteile aus demselben Besteck sichern konnte.
Unter den anschließend angebotenen figürlichen Porzellanen erzielten zwei Figuren aus dem Hochzeitszug von Adolf Amberg die besten Zuschläge. Der Araber mit Dudelsack (Zuschlag 5.000 €) und der Afrikaner mit Waldhorn (Zuschlag 4.000 €), beide wurden von einem Westdeutschen Bieter ersteigert. Der Flugzeugpilot aus Bronze von Ferdinand Preiss wurde für 3.800 € an einen Sammler in Norwegen zugeschlagen.
Am Ende der Auktion wurden Objekte und Kunstwerke aus Nord- uns Südeuropa und abschließend der amerikanische Jugendstil angeboten. Mit 2.500 € aufgerufen, ging ein prachtvoller Kerzenleuchter von Wolfers Frères, Brüssel an einen norddeutschen Sammler für 5.100 €. Eine Deckeldose aus Eierporzellan von Rozenburg bemalt von J. v. Rossum wird den Weg in die Heimat antreten (Zuschlag 5.600 €). Ein Gemälde des Spaniers Luis Ricardo Falero von 1874, das eine musizierende Ägypterin zeigt, wurde einem Sammler in Madrid für 3.400 € zugeschlagen (Taxe 1.000 €).
Am Ende der Veranstaltung konnte die größte Steigerung und der höchste Zuschlag erzielt werden. Ein Armlehnstuhl von Louis C. Tiffany und Samuel Colman entworfen, ca. 1892, ausgeführt in massiver Eiche, gegliedert mit Rundbogenarchitekturen und verziert mit Flechtbandornamenten nach keltischen und skandinavischen Vorbildern wurde vorsichtig mit 6.000 € taxiert - nach einem langem Bietgefecht zwischen sechs amerikanischen Telefonbietern fiel der Hammer zugunsten eines Sammlers in New York bei 44.000 € (umgerechnet ca. 70.000 $).









