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01.05.2012

Neues Buch: 'Murano: Die Klassiker des italienischen Glasdesigns'

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Afrikanische Kunst: Auktion 085A - 22.09.2009

 85. Auktion am 22. September 2009
Afrikanische Kunst

Vorbesichtigung:
Do. 17.09. / Fr. 18.09. 10-18 Uhr
Sa. 19.09. / So. 20.09. 13-17 Uhr
Mo. 21.09. 10-15 Uhr

 

Vorbericht

 

Das Angebot afrikanischer Kunst, das am 22. September zum Aufruf kommen wird, umfasst rund 290 Lose und stammt aus verschiedenen alten deutschen Sammlungen.

Die Sammler, die sich von ihren Schätzen trennen, haben vorwiegend in der Mitte des vorigen Jahrhunderts in internationalen Auktionen oder bei auf afrikanische Kunst spezialisierten Händlern gekauft.
Es handelt sich bei den Objekten abgesehen von Gegenständen des täglichen Gebrauchs um Kunstwerke des Ahnen-, Toten- und Zwillingskultes, der Beschneidungs- und Beschwörungsriten der Fortpflanzung, der Fruchtbarkeit der Felder, reiche Beute bei der Jagd sowie der Rituale der Rechtsprechung und der Abwendung von Krankheiten.

 

Wenn wir heute einige Stücke besonders erwähnenswert finden, so ist es nur der ganz persönliche Eindruck, den einzelne Stücke auf uns machen.
Besonders erwähnenswert im Bereich der Kunst aus Nigeria sind eine hölzerne, ausgefallene Statue mit Vogelkopf der Mumuye (Kat. 108, Schätzpreis € 9.000,-), eine Ahnenfigur der Oron (Kat.103, Schätzpreis € 14.000,-), ein kunstvoll geschmiedeter Eisenstab mit Hülle (Kat. 72, Schätzpreis € 4.200,-) und eine qualitätvolle Sammlung von Ibedjis (Kat.77-83).

Das Angebot Kunst aus dem Kongo umfasst neben einer Reliquiar-Figur der Kota, en miniature, mit Messing- und Kupferblech beschlagen (Kat. 130, Schätzpreis € 5.000), einen Nagelfetisch Hund/Erdferkel ‚nkisi-kozo’ (Kat. 135, Schätzpreis € 5.000) und eine Figur der Yombe ‚nkisi’ mit Halskette aus Tierzähnen als Anhänger (Kat. 133, Schätzpreis € 18.000). Hinzuweisen wäre noch auf eine Scheiben-Maske der Teke ( Kat. 138, Schätzpreis € 12.000,-).
Als besondere Rarität kommen zudem ein weiblicher und ein männlicher Häuptlingssarg der Ngata (Kat. 181, Schätzpreis € 12.000) zum Aufruf.

Betrachten wir Kunstwerke aus dem Gabun, besticht ein besonders seltener Blasebalg der Punu (Kat. 127, Schätzpreis € 5.500).

Weitere Highlights der Auktion sind eine ca. 60 Stücke umfassende Waffensammlung (Kat. 187-247), die bei der Firma Konietzko/Cschezka Mitte der 1960er Jahre erworben wurde, außerdem sehr besondere Textilien, u.a. Hüftröcke der Kuba/Bushoong, Palasttüren und Antilopen-Tanzaufsätze ‚tjiwara’ der Bamana.